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Ewa Jaczynska

Bild der Teilnehmerin Ewa Jaczynska

Ultramarinenblau-Neon-Pink2006 · Acryl auf Leinwand · 150 × 120 cm

Malerei · Grafik · Objekt
19./20. September
Kunstpunkt 118

Erkrather Straße 365
barrierefrei erreichbar
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Ausgangspunkt meiner Malerei ist die Farbe, die zum Teil mit heftigen Pinselstrichen in kraftvollen Gesten auf die Leinwand gebracht wird. Meine Werke basieren stark auf bestimmten Farbkonzepten, weshalb ich mich intensiv mit unterschiedlichen Farbkompositionen auseinandersetze. Viele Farbkombinationen entstehen aus Erinnerungen an die Natur oder aus ungewöhnlichen Wetterverhältnissen.

Zu meinen Bildkompositionen gehören Formen, Linien, Naturelemente und Flächen, die den Duktus eines breiten Pinsels erkennen lassen und in zahlreichen dünnen Schichten übereinandergelegt werden. Ich schichte die Farben in unterschiedlicher Dichte, sodass sich die einzelnen Schichten nicht gegenseitig verdecken, sondern wie ein feines Geflecht miteinander verwoben erscheinen. Ich konzentriere mich auf gestische Malerei und befasse mich sowohl mit der Architektur als auch mit räumlichen Szenarien, die weiter abgewandelt und verfremdet werden.

In unterschiedlichen Farbkonzepten erscheint das Licht in kräftigen Gelbtönungen, Neonfarben oder Fluoreszenzfarben. Ich verwende sehr oft Komplementärfarben wie z. B. Gelb mit Blau, Grün mit Magenta. Meine Arbeitsmethode basiert auf einem helleren und leuchtenden Hintergrund. Diese Beifügungen erwecke ich in meinen Gedanken und führe ich zu starken Farbkompositionen und verstärke ich die Leuchtkraft in meiner Bildkomposition.

Auf diese Weise entwickele ich eine Wechselwirkung aus zuweilen starken Farbkontrasten, die sich gegenseitig in meiner Leuchtkraft verstärken und Spannung und Harmonie gleichermaßen vereinen.

Meine Bilder wirken sehr dynamisch, da ich mit breitem Pinsel und mit schnellen Bewegungen agiere. Diese Dynamik in den Bildern geben mir eine Lebendigkeit und große Anspannung.

Neben der Malerei beschäftige ich mich auch mit Holzschnitt auf Papier und Leinwand sowie mit Papierobjekten. Im Holzschnitt arbeite ich anders als in der Malerei: Hier liegt mein Fokus stärker darauf, Naturelemente mit Formen zu verbinden. Daraus entsteht eine Bildkomposition, die auf Papier entwickelt wird und aus zwei Schichten besteht, die in unterschiedlichen Farben gestaltet sind.