Claudine Oliviéro

Malerei
19./20. September · Kunstpunkt 149
Himmelgeister Straße 107c
Atelierhaus Salzmannbau
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c.olivier@freenet.de
Tel. 0211.99 54 14 61
Das Atelier ist barrierefrei zu erreichen
00528
Tryptikon: Letzte Oase und Verlorenes Paradies  2019 · Öl auf Leinwand · Je 125 x 95 cm
Claudine Oliviero
„Umwelt, Gestern und heute“ 2013 - 2020

Es ist kein Zufall, dass ich das Thema „Umwelt, Gestern und heute“ seit 2013 in meinem Künstlerischen Prozess aufgegriffen habe. Viele Jahre hindurch beherrschten die Themen „Erde, Luft, Wasser, Feuer und Kosmos” meine Arbeit. Nach dem Zyklus „Tanz in der Malerei” kehre ich zurück auf die Natur-Erlebnisse. In Bildern wie „ verlorenes Paradies“ oder „ Letzte Oase in der Wüste“ will ich die Vorstellungen einer illusionistischen Romantik als Möglichkeit, wie wir der Katastrophe entgehen können, die frühere Kulturen auslöscht haben, thematisieren. Wir müssen lernen, die Erkenntnisse von Wissenschaft und Technik mit der uralten Weisheit der Wildnis zuvereinen.

*Seit der Kolonialzeit steht das Wort Regenwald als „ Grüne Hölle“ oder als „edlen Wilden“, die von den Europäern um ihre ursprüngliche Lebensform beneidet wurden. Jean-Jacques Rousseau verkündete seine Botschaft “Zurück zur Natur“unter anderem aufgrund von Eindrücken vom Leben der Indios in Lateinamerika. Damals wie Heute stehen die Ureinwohner überall auf der Welt vor allem dem sogenannten Fortschritt im Weg, da sie Land beanspruchen, das um jeden Preis entwickelt werden soll. Damals wie Heute waren sie in ihrer Existenz bedroht, weil die Zivilisation sie als minderwertig betrachtete und sogar werden nahezu täglich in Amazone getötet, weil zum Beispiel Goldgräber ihr Gebiet besetzen, weil Viehzüchter den Regenwald abholzen, um neue Weidegründe zu schaffen. Einige wurden abgedrängt in Reservate und abhängig von der Versorgung von außen. Die Naturvölker bisher unbekannten Krankheiten dahingerafft werden und letzten Endes ein unwürdiges Dasein am Rande modernen Gesellschaft führen müssen.

* Im Jahr 1797 schrieb Alexander v. Humboldt: „ Die Einwohner zünden die Wälder an, um Weiden zu verbessern und das Unterholz zu vertilgen, unter dem das Gras ersticken. Häufig entstehen Waldbrand durch Unvorsichtigkeit der Indianer, die auf ihren Zügen die Feuer, an denen sie gekocht haben nicht auslöschen. „200 Jahren später, die Tropischen Regenwälder werden mit geradezu atemberaubender Geschwindigkeit vernichtet. - Nicht nur in Brasilien, sondern in Asien und Afrika. Etwas 6000 Quadratkilometer Urwaldriesen fallen pro Tag an und damit Tier- und Pflanzenarten werden ausgerottet.
* Der Weltbekannte Ökologe - José Lutzenberg hat gesagt:“ Würden nur Menschenrechte gewahrt dann wäre Amazonien noch intakt“. Leider Greta Thunberg hat auch in ausdruckt gebracht: „ Unsere Planet brennen...“ Leider für die Holzbarone wächst das Geld auf den Bäumen.

Zitate: Alexander von Humboldt - „ Südamerikanischer Reise“ 1797
Pro Terra- Schutzgemeinschaft Deutsches Wald e.V. von Kurt G. Blüchel
Ökologe: José Lutzenberger – Greta Thunberg.
Text: Claudine Oliviero – 2020