Hiroko Inoue

Foto
12./13. September · Kunstpunkt 18
Berger Allee 1 · c/o Henin, Stattmuseum
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00471
Kori  2018 · Inkjet Print · 58 x 75 cm
„Die in Osaka geborene Foto- und Videokünstlerin und Bildhauerin Hiroko Inoue lebt und arbeitet seit 1999 auch in Deutschland. In ihren Fotografien, Installationen und Fotoskulpturen setzt sie sich intensiv auseinander mit sozialen Themen. Umwelt- und Technikfragen bestimmen ihre Arbeit in den letzten Jahren immer mehr. In ihrem 'Mizu'-Zyklus tastet sich die Künstlerin heran an die großartige Schönheit und Kraft der Natur, wie sie sich in den eindrucksvollen Flusslandschaften von Rhein und Ruhr aller industriellen Überformung zum Trotz noch aufspüren lassen. Der Betrachter wird Teil eines sensibel inszenierten Gesamtkunstwerks, dessen überwältigende Kraft und Schönheit kein anderes Ziel verfolgt, als Aufmerksamkeit zu wecken für den fragilen Zustand unserer Welt, in der die Natur vom Menschen und seiner technischen Zivilisation zunehmend bedroht erscheint. Hiroko Inoues Fotoarbeiten rufen dazu auf, dass sich der Mensch wieder als Teil der Natur begreifen soll, dass die Natur, das Äußere, gleichzeitig die eigene Natur des Menschen, sein Inneres, ist.“
Sepp Hiekisch-Picard, stellvertretender Direktor Kunstmuseum Bochum