Ming-Ming Yingeb. 1970 in Taichung/Taiwan, erarbeitet lebendige, oft raumgreifende Installationen, die fragile, vergängliche Dinge und Materialien für Momente zu autarken Kunstobjekte erheben und ihrer Banalität entreißen. Die Arbeiten, die so doppeldeutige Titel wie „Einwandfrei“ oder „black and white, good and bad“ tragen, sind von Ming Ming Yin nicht nur speziell für einen spezifischen Raum arrangiert, sondern meist aufgrund der Materialeigenschaften längstens für die Dauer ihrer Präsentation erlebbar. Die Beweglichkeit der Objekte, ihrer Oberflächen, die Manipulierbarkeit ihres Zustandes bergen für den Betrachter immer neue Überraschungsmomente oder erfordern geradezu interaktive Aktionen. |
|
|