Irene Rietdorf-Soutter"In BEI-STAND entwickelt sich eine architektonische Konstruktion aus einer geraden und einer gebogenen Form, die sich aneinanderfügen und gegenseitig abstützen. Nur gemeinsam, durch ihren wechselseitigen >Beistand<, können sie diese Position einnehmen, ohne jedoch zusammengeschweißt zu sein. BEI-STAND umschreibt einen geometrisch-abstrakten Raum, einen Hohlraum, der allein durch seine äußeren Kanten, sein Skelett sichtbar wird. Seine feinen Stäbe ergeben ein sich ständig je nach Perspektive des Betrachters veränderndes Bild linearer Überschneidungen. Die unausgefüllten, offenen Volumen hingegen veranschaulichen umso deutlicher die filigrane Materialität der Skulptur. |
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Bei-Stand II, Schweißdraht 2,5 mm (Durchm.), 2 unverbundene Objekte halten sich im Gleichgewicht |